Der Umfang

Die Studie umfasst 2225 Personen und 6856 Belege. Jede Erwähnung eines Hegnauers kommt in den Index, gleich, wen sie betrifft, dazu jeder Beleg, der für jemanden in der Studie zitiert wird, die Angeheirateten eingeschlossen. Für 321 Personen gibt es einen ausführlichen Datensatz mit geschriebenem Lebenslauf; die übrigen Seiten sind aus dem Index zusammengesetzt und sagen das auch.

Die Belege reichen von 1533 bis 2026. Die meisten stammen von FamilySearch, die übrigen von Ancestry, Newspapers.com, Find a Grave, aus Staats- und Kantonsarchiven und aus viel geduldigem Lesen, Seite um Seite.

  • FamilySearch5383
  • Newspapers.com620
  • Ancestry248
  • Find a Grave103
  • FamilySearch Full-Text78
  • Staatsarchiv Bern63
  • Illinois State Archives15
  • Missouri State Archives7
  • FamilySearch (image)6
  • Bureau of Land Management, General Land Office1

Die Methode

Die Schlüsse folgen dem Genealogischen Beweisstandard (englisch Genealogical Proof Standard): eine hinreichend gründliche Suche; eine vollständige Quellenangabe für jeden Beleg; die Prüfung und der Abgleich der Belege; die Auflösung jedes Widerspruchs; und eine schriftlich begründete Schlussfolgerung. Praktisch heisst das:

  • Ein zeitgenössischer Registereintrag, eine Taufe oder eine Beerdigung, wiegt für Geburts- und Sterbedaten mehr als eine spätere, abgeleitete Quelle: ein Grabstein, ein Nachruf, ein Stammbaum.
  • Widersprüche werden in den Forschungsnotizen der Person festgehalten und nie stillschweigend entschieden.
  • Auch erfolglose Suchen werden notiert. Wo man gesucht und nichts gefunden hat, ist auch eine Art Beleg.
  • Zwei Personen werden nie zusammengeführt, ohne dass die Begründung im Datensatz steht.
  • Stammbäume, auch jene auf WikiTree, gelten als Stammbäume und nicht als Quellen.

Die Bewertungen

Jede Angabe auf einer Personenseite trägt eine Bewertung, immer mit ihrem Wort und nie bloss als Farbe:

belegt
Die Belege genügen dem Standard: Unabhängige Quellen stimmen überein, und nichts Glaubwürdiges widerspricht ihnen.
wahrscheinlich
Die Belege weisen in eine Richtung, und nichts weist in die andere. Schlüssig ist es aber noch nicht.
möglich
Eine Spur, die festgehalten wird. Keine Schlussfolgerung.

Auch die Verknüpfung eines Belegs mit einer Person wird so bewertet, mit denselben Wörtern, oder als nicht bewertet, solange die Studie noch klärt, wen ein Beleg betrifft. Eine Angabe gilt als belegt, wenn ihr Datensatz sie nicht als wahrscheinlich oder möglich kennzeichnet. Seiten ohne ausführlichen Datensatz übernehmen die beste Verknüpfung unter den Belegen desselben Jahres, oder zeigen «nicht bewertet», wenn kein Beleg verknüpft ist.

Auf den englischen Seiten heissen die Stufen proven, probable und possible, und «nicht bewertet» heisst not graded. Die Farben sind dieselben.

Konventionen

  • Nummern. Personen haben H-Nummern (H0001), Belege O-Nummern (O00001). Sie werden nie wiederverwendet oder geändert; Links darauf bleiben gültig.
  • Daten stehen so genau, wie die Belege es erlauben: um, vor, nach, zwischen. Eine Geburt, die nur aus der Taufe bekannt ist, liegt «vor» der Taufe. Auf den englischen Seiten steht dafür c. oder abt. (um), bef. (vor) und aft. (nach).
  • Orte heissen so, wie sie verzeichnet wurden. Schweizer Orte behalten ihre einheimische Form (Zürich, Graubünden), auch auf den englischen Seiten; Länder und Bundesstaaten werden ausgeschrieben.
  • Namen stehen so, wie sie jeder Beleg schreibt, samt Schreibweise. Die Personenseiten nennen die Varianten.
  • Sprache. Die Website ist englisch. Die Belege bleiben in ihrer Originalsprache, Übersetzungen folgen nach und nach. Die wichtigsten Seiten gibt es auf Deutsch: den Namen, Hegnau, die Linien und diese hier.

Die Lebenden

Lebende erscheinen nur mit dem Familiennamen.

Wer lebt, oder wer in den letzten hundert Jahren geboren ist, ohne dass ein Tod verzeichnet wäre, erscheint nur als «Living» und mit dem Familiennamen, mit seinem Platz im Stammbaum und sonst nichts: kein Vorname, keine Daten, keine Orte. Belege über Lebende bleiben aus dem Archiv, ebenso neuere Belege, die sie nennen oder die jemanden betreffen könnten, der noch lebt. Zurzeit sind das 127 Personen und 332 Belege.

Wer dazugehört und lieber gar nicht erscheinen möchte, erreicht den Verfasser über das Kontaktformular englisch.

Der Verfasser

Die Hegnauer, so erzählen die Geschichten, bauten einst einen Zaun um einen Kuckuck, damit der Frühling nie mehr ginge. Der Verfasser dieser Studie, ein Hegnauer der Igiser Linie, versucht Ähnliches mit der Familie: jeden Hegnauer an einem Ort zu halten, bevor die Register sie wieder zerstreuen. Der Kuckuck, so erzählen die Geschichten auch, flog über den Zaun. Der Verfasser macht sich keine Illusionen, hat aber eine Menge Belege und wäre für Ihre dankbar.

Kontakt

Das Kontaktformular englisch schickt Ihre Nachricht an den Verfasser, ohne eine Adresse zu veröffentlichen, die Spam-Roboter finden könnten. Berichtigungen sind besonders willkommen: Eine Namensstudie wird nie fertig, nur besser.

Dank

  • Luftbild von Hegnau, 1946: Werner Friedli, ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Stiftung Luftbild Schweiz, LBS_H1-008904, CC BY-SA 4.0.
  • Bilder von Dokumenten: Staatsarchiv Graubünden (Amtsblatt des Kantons Graubünden) und die Library of Congress (Chronicling America).
  • Schriften: Newsreader, Inter und IBM Plex Mono, unter der SIL Open Font License.
  • Gebaut mit Astro, durchsucht mit Pagefind, aus dem eigenen Repositorium der Studie.